Die Grafik-Designerin und Künstlerin Michaela von Aichberger ist Zeit Ihres Lebens Notizbuch-Fan. Sie malt und schreibt alles, was sie erlebt, in ihr Notizbuch. Reiseerinnerungen, Städteansichten, Portraits, Annekdoten. Seit sie im Internet die Plattform Twitter entdeckt hat, malt sie Menschen, die sie nie zuvor gesehen hat. Sie lässt sich durch Erzählungen, Tweets und Profilgestaltung inspirieren und heraus kommt Kunst in Zeiten des Web2.0! Schnell gezeichnete, kleine Psychogramme von Bloggern, Schriftstellern, Musikern, Schülern. Mit ihren Kunstwerken ist sie in der Twitter-Szene zu einer Berühmtheit geworden. Die Werke gehen nun auf große Wanderschaft quer durch Deutschland. Begleitet von Lesungen und Lifemusik, werden die dargestellten Personen vor Ort die Ähnlichkeit mit ihren Portraits unter Beweis stellen können!
Nürnberg: Galerie "Armer Teufel" 7. November: Vernissage mit Lesungen
Ab 19 Uhr:Eröffnung, Begrüßung, Sekt- und Häppchengreiferei Ab 20 Uhr:"Zettels Alptraum" mit Baranek Ab 20:30 Uhr:Lesung @Schriftsteller Ab 21 Uhr:Lesung @houellebeck Ab 21:30 Uhr:Lesung @Vergraemer / Jan-Uwe Fitz.
Im Rahmen der diesjährigen Gostenhofer Atliertage präsentiert der freie Kunstverein 'Armer Teufel' die Gruppenausstellung "Mein Nachlass".
Sechs Gostenhofer Künstler gestalten die Ausstellungsräume der Galerie, die Bandbreite reicht von Collagen und Objektkunst bis hin zu Landschaftsmalerei. Es stellen aus: blacky-100%; noctem: Videoinstallation; Petra Scheffler-Malerei; Klaus Teutsch-Landschaftsmalerei; Frauke Mück- angewandter Eskapismus, Dieter Reger-rekonstruktivismus.
Zusätzlich gibt es an den GoHo Wochenenden (17.-18.10.+24.-25.10) jeweils 48 Stunden Liveperformance: Lesungen, Musik, der Besucher hat die Möglichkeit zuzusehen, wie Kunst entsteht.
Die Ausstellung läuft vom 16.10.2009-04.11.2009 und ist nach dem 25.10. jeweils Mittwoch:17-22:00 und Sonntags 11-15:00 zu besichtigen.
Ab 19:00 erwarten Sie in der Galerie Armer Teufel (Bauerngasse 14, 90443 Nürnberg) aus Richtung Cadolzburg Sàndor Maurers Arbeiten (Malerei und Plastik) "Na und?", begleitet von leichten Zwischentiefs in den "schönen Aussichten" (Acrylbilder) von Susanne Schattmann.
"Na das sind ja schöne Aussichten!"
wie üblich freier Eintritt.
Die Arbeiten können außerdem Mittwochs, 17-22:00 und Sonntags, 11-22:00 besichtigt werden.
Galerie und freier Kunstverein Armer Teufel
Bauerngasse14
90443 Nürnberg
Wo ist denn nun der Unterschied zwischen Kunst und Kunsthandwerk? Sagen wir mal so : Wenn man es nur bestaunen kann, ist es Kunst. Wenn es auch noch zu was nütze ist, ist es Kunsthandwerk. Oder? Was anderes fällt uns jetzt nicht ein.
Gaby Pfeiffer besteht darauf, dass ihre feinen Werke - obwohl sie im Armen Teufel an der Wand hängen - keine Wandteppiche, sondern Decken sind. Mit einem extrem hohen Nutzwert, das könnt ihr mir ruhig glauben. Nach einer ausgedehnten Wanderung durch verschiedene Sparten wie Malerei oder Schmuckherstellung blieb sie vor mehr als zehn Jahren bei den Quilts hängen. In den USA ein hochgeachtetes Kunsthandwerk, bei uns ein wenig unterschätzt. Das Nähen hatte ihr schon die Oma beigebracht, und eine Ansammlung von Stoffresten brachte sie dazu, sich auch mal in Patchwork zu versuchen. Dann fiel ihr noch ein einschlägiges Buch in die Hände. Damit war es passiert. Natürlich war es noch ein weiter Weg von ersten Patchworks bis zu selbst entworfenen Quilts. Aber das Spielen mit traditionellen und modernen Mustern und das Schwelgen in Farben eröffnete faszinierende Perspektiven und führte so zu völlig neuen individuellen Kreationen. Heute kann man sich in ein Kunstwerk einwickeln, wenn man nicht doch beschließt, es an die Wand zu hängen...
Christine Schuler war schon als Kind und Jugendliche eine begeisterte Malerin, ihre Jugendwerke zeichneten sich allerdings vorwiegend durch schlampige Ausführung und extrem kühnen Pinselstrich aus. Wie bei allem Anderen fehlte es ihr auch hier eindeutig an Disziplin. Motive waren im Kopf vorhanden, aber da die Ergebnisse auf dem Papier doch eher enttäuschend waren, gab sie es erst mal auf. Bis sie Jahre später einen Maler traf, dessen Bilder ihr SEHR gefielen, und erkannte, dass zur Kunst auch Handwerk gehört. Und Disziplin, Geduld und die Bereitschaft, immer was dazu zu lernen. Im September 1989, vor genau 20 Jahren, fand dann die erste Ausstellung statt. Ihre Malerei ist immer gegenständlich, wenn auch oft nicht realistisch. Sie verwendet verschiedene Farben - viel Acryl, wenig Öl, in letzter Zeit wieder verstärkt Aquarell - und setzt sie nicht unbedingt so ein, wie man sich das vorstellt. Vorbilder? Sie möchte auf keinen Fall, dass ihre Bilder denen eines anderen Malers ähnlich sehen. Es gibt aber immer Künstler, von denen man sich was abguckt oder die einen inspirieren, hier hauptsächlich Samuel Bak, Andrew Wyeth und Ralph Moore, auch Musik spielt eine wichtige Rolle.
Ab 15.5.09 - Vernissage - Jürgen Müller und Peter Hindelang präsentieren
Malerei und Skulpturen von Katja Hah treffen auf Fotografie von Arne Marenda.
Ausstellung von 3.4 - 15.4.2009
Auf den ersten Blick sind es die Gegensätze, die bei der Ausstellung der beiden Nürnberger Künstler aufeinandertreffen: Schwarz Weiss Fotografien gegenübergestellt zu kraftvoll farbigen Malereien und Skulpturen, Verspieltheit contra strenge Komposition. Die pralle Lebenslust konfrontiert mit Bildern voller Traurigkeit und Leere. "Vanitas" trifft auf "Carpe diem".Ob die Gegensätze sich nun voneinander abgrenzen oder sich ergänzen bleibt dem Betrachter überlassen, neben dem schlichten Genuss am Schauen und Betrachten ist
genug geistiger Raum um sich selbst eine Meinung zu bilden. Die beiden Nürnberger Künstler werden den Besucher auf jeden Fall durch ihre Vielseitigkeit überraschen. Katja Hah (Sängerin der "Perlen") beschäftigt sich seit 1997 mit Malerei und seit 2006 ergänzend mit Plastiken, bevorzugte Materialien sind dabei Acryl, Gips und Pappmaché. Inspirieren lässt sie sich durch Künstler des Expressionismus, Niki de Saint Phalle, Hundertwasser und den
Lebensstil der Zwanziger Jahre. Ihre Arbeiten sind durchdrungen von runden, weichen Formen, die bei aller Verspieltheit auch einen Hauch Dekadenz enthalten, eine Hommage an die Weiblichkeit in allen Aspekten. Arne Marenda setzt bei dieser Ausstellung den den Schwerpunkt auf Fotografien von Statuen und Architektur. Seine Fotoarbeiten sind beeinflusst von Größen wie Man Ray, Helmut Newton, Caspar David Friedrich und der Ästhetik der 20er und
30er Jahre, er bewahrt sich dabei aber stets eine eigenständige Bildsprache. Durch seine Arbeit als Mediendesigner verfügt er über das solide Handwerkszeug, das es ihm erlaubt seine Interpretationen ästhetisch umzusetzen und darzustellen.
Die Vernissage findet am 03.04.2009 um 19:00 im "armen Teufel", Bauerngasse 14, 90443 Nürnberg statt. Auch diesmal gibt es zusätzlich einen Überraschungsgast.